Am Montag (4. Dezember) wurde die Bombensuche an der Stadtgrenze zwischen Wuppertal-Vohwinkel und Solingen-Gräfrath fortgesetzt und mehrere Bohrungen durchgeführt. Ein Ergebnis liegt bislang nicht vor. Deshalb muss die Suche am Dienstag (5. Dezember) fortgesetzt werden.

Soweit die Auskunft der beauftragten Fachfirma Schollenberger Kampfmittelbergung GmbH, die seit Anfang der vorvergangenen Woche ein Gelände am Roggenkamp im Bereich Piepersberg untersucht. Dort werden zwei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet. Nach jetzigem Stand hofft das Unternehmen, die Sondierungsbohrungen im Laufe des Dienstag abschließen zu können. Dann müsste allerdings noch die Auswertung erfolgen.

Ob es also am Dienstag schon zuverlässige Ergebnisse geben wird, bleibt damit abzuwarten. Die Stadt Solingen setzt sich im Interesse der Gräfrather und auch der angrenzenden Vohwinkeler mit Nachdruck dafür ein, schnellstmöglich Klarheit zu bekommen. Das Solinger Rathaus steht deshalb in ständigem Austausch mit der Firma sowie der Bezirksregierung Düsseldorf, die die Untersuchungen beauftragt hat.

Werden tatsächlich Bomben gefunden, müssen diese vor Ort entschärft werden. Dies verlangt dann eine großangelegte Evakuierung in einem bereits festgelegten Sperrkreis. 1.200 Menschen und rund 300 Betriebe wären davon betroffen. Um die Evakuierung gut vorbereiten und durchführen zu können, drängt die Stadt Solingen gegenüber der Fachfirma und gegenüber der Bezirksregierung auf mindestens ein bis zwei Tage Vorlaufzeit.