Der Mobilfunk in Wuppertal ist spürbar verbessert worden. Die Deutsche Telekom hat einen neuen Mobilfunkstandort in Betrieb genommen und vier bestehende Anlagen mit moderner 4G- und 5G-Technik erweitert. Dadurch steht im Stadtgebiet mehr Netzkapazität zur Verfügung, die Abdeckung wurde verdichtet und der Empfang in Gebäuden verbessert.
Der neue Standort befindet sich im Bereich Ronsdorf. Zusammen mit den technischen Erweiterungen an weiteren Standorten wirkt sich der Ausbau auch auf wichtige Verkehrswege aus. Entlang der Autobahnen A1 und A46 sowie auf der Bahnstrecke zwischen Dortmund, Hagen und Köln ist die Netzqualität ebenfalls gestiegen.
Alle Mobilfunkstandorte der Telekom in Wuppertal unterstützen die Notruftechnologie Advanced Mobile Location sowie das Warnsystem Cell Broadcast. Bei einem Notruf über die Nummer 112 wird der Standort des Anrufers automatisch an die Rettungsleitstelle übermittelt. Über Cell Broadcast können Gefahrenmeldungen direkt an Mobiltelefone in betroffenen Funkzellen gesendet werden, etwa bei Bränden, Explosionen oder Überschwemmungen.
Insgesamt betreibt die Telekom inzwischen 116 Mobilfunkstandorte im Stadtgebiet. Die Versorgung der Haushalte mit schnellem Mobilfunk liegt damit nahezu flächendeckend bei rund 100 Prozent, die Flächenabdeckung bei etwa 99 Prozent. Für die kommenden drei Jahre sind der Bau von acht weiteren Standorten sowie die Erweiterung von 47 bestehenden Anlagen mit 4G- und 5G-Technik vorgesehen.
Für den weiteren Netzausbau ist die Telekom auf die Zusammenarbeit mit Kommunen und privaten Eigentümern angewiesen. Benötigt werden geeignete Flächen für Dach- oder Maststandorte, die langfristig angemietet werden. Der Bau und Betrieb der Anlagen erfolgt durch die Deutsche Funkturm, eine Tochtergesellschaft der Telekom.
Der Mobilfunkempfang in Wuppertal wird weiter ausgebaut
Fabian Horst/CCA