Deutsche Bahn: Zentrales Fundbüro zieht übergangsweise zum Otto-Hausmann-Ring in Wuppertal

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Wuppertal – Der Standortwechsel des zentralen Fundbüros der Deutschen Bahn von Wuppertal nach Hagen verzögert sich. Grund dafür sind bauliche Komplikationen am geplanten neuen Standort im ehemaligen Kino des Hagener Hauptbahnhofs, das derzeit umfassend umgebaut wird. Die Fertigstellung der neuen Räumlichkeiten ist nun erst für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen.

In Wuppertal steht jedoch bereits jetzt der Auszug aus dem bisherigen Standort im Hauptbahnhof an. Das Gebäude wurde 2022 an einen privaten Investor verkauft und befindet sich seither in der baulichen Umgestaltung. Die bisherigen Räume des Fundbüros müssen daher zum Monatsende geräumt werden.

Übergangsweise zieht das Fundbüro daher in eine Gewerbehalle am Otto-Hausmann-Ring 8 um. Die neue Interimslösung soll ausreichend Kapazitäten bieten, um weiterhin die jährlich rund 60.000 aufgefundenen Gegenstände aus dem gesamten Bundesgebiet aufzunehmen. Diese werden zentral in Wuppertal verwahrt, sofern sie nicht innerhalb einer Woche an einem der rund 80 größeren Bahnhöfe im Bundesgebiet abgeholt wurden.

Trotz des vorübergehenden Umzugs will die Bahn den gewohnten Service des Fundbüros in vollem Umfang aufrechterhalten. Die Rückführung verlorener Gegenstände erfolgt weiterhin nach Prüfung etwaiger Eigentumshinweise. Findet sich ein Besitzer, kann dieser den Gegenstand gegen eine Bearbeitungsgebühr zwischen fünf und 35 Euro abholen oder sich zusenden lassen.

Rund 60 Prozent der abgegebenen Fundstücke finden ihren Weg zurück zum Eigentümer – ein Wert, mit dem das zentrale Fundbüro der Bahn bundesweit führend ist. Nicht abgeholte oder nicht zuordenbare Gegenstände werden nach Ablauf einer Frist von zwei bis drei Monaten zur Versteigerung freigegeben. Diese finden derzeit noch in Wuppertal statt und sollen künftig am neuen Standort in Hagen abgewickelt werden.

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