Deutscher Städtebaupreis 2025 geht an BOB-Campus in Wuppertal

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Der Deutsche Städtebaupreis 2025 wurde an den BOB-Campus in Wuppertal-Oberbarmen verliehen. Die Auszeichnung der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung würdigt alle zwei Jahre innovative und wegweisende Projekte im Bereich Stadtentwicklung. Der Umbau einer ehemaligen Textilfabrik in einen multifunktionalen Ort des Zusammenlebens und der Begegnung überzeugte die Jury in diesem Jahr besonders.

Mit Unterstützung der Montag Stiftung wurde das lange ungenutzte Industriegelände umfassend saniert und zu einem offenen, sozial orientierten Stadtbaustein umgewandelt. Heute vereint der BOB-Campus verschiedene Nutzungen unter einem Dach: Neben Wohnraum und einer Kindertagesstätte sind auch Gewerbeflächen, Gemeinschaftsräume sowie ein Nachbarschaftsgarten entstanden. Die Max-Planck-Realschule nutzt Räumlichkeiten auf dem Gelände, ebenso wie die Stadtteilbibliothek Wichlinghausen, die dorthin umgezogen ist.

Der mit 15.000 Euro dotierte Städtebaupreis soll laut Angaben der Montag Stiftung direkt in die Nachbarschaft investiert werden. Über die konkrete Verwendung der Mittel ist bislang noch nicht entschieden worden.

Das Projekt, dessen Name „BOB“ auf die ehemalige Textilfabrik „Bünger Oberbarmen“ zurückgeht, wurde bereits mehrfach mit nationalen und internationalen Architekturpreisen ausgezeichnet. Die Stadt Wuppertal betrachtet die Entwicklung des Areals als beispielgebend für eine zukunftsfähige, integrative Stadtentwicklung mit bundesweiter Strahlkraft.

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