Erfolgreiches Abschneiden für LAZ Wuppertal bei Junioren-Nordrheinmeisterschaften

Peng/CCA



Wuppertal – Mit mehreren Podestplatzierungen und zahlreichen persönlichen Bestleistungen kehrten die Leichtathletinnen und Leichtathleten des LAZ Wuppertal von den Junioren-Nordrheinmeisterschaften aus Krefeld-Uerdingen zurück. Bei der hochkarätig besetzten Veranstaltung der Altersklassen U14 und U18, an der rund 870 Sportlerinnen und Sportler aus über 100 Vereinen teilnahmen, zeigten sich die Wuppertaler Talente in starker Form.

Herausragende Leistungen in der U18-Klasse

Hannah Friedrichs (W15) trat im Dreisprung der U18 an und setzte sich dabei gegen teils deutlich ältere Konkurrenz durch. Mit einer Sprungweite von 11,32 Metern übertraf sie ihre bisherige Bestleistung um 37 Zentimeter und sicherte sich die Bronzemedaille. Nur acht Zentimeter trennten sie von der Goldmedaille. Die erzielte Weite katapultiert Friedrichs auf Rang vier der aktuellen deutschen U18-Bestenliste und macht sie zu einer aussichtsreichen Kandidatin für den Ländervergleich im September in Flensburg.

Ebenfalls Bronze gewann Julia Aleksiienko (U18) über 100 Meter Hürden. Nach einem Vorlaufsieg in 14,60 Sekunden verbesserte sie sich im Finale auf 14,55 Sekunden. Beide Zeiten lagen unter der Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften, die sie somit zweimal deutlich unterbot.

Nachwuchs überzeugt mit persönlichen Bestmarken

In der Altersklasse W13 überzeugte Ivona Deljanin mit einem vielseitigen Auftritt. Im Hochsprung erzielte sie bei schwierigen Wetterbedingungen mit 1,41 Metern eine neue Bestleistung und gewann damit Bronze. Im Weitsprung verbesserte sie sich auf 4,65 Meter und belegte unter 47 Teilnehmerinnen den neunten Platz. Auch im 60-Meter-Hürdenlauf zeigte sie sich stark: Ihre Zeit von 11,21 Sekunden im Vorlauf war bereits persönliche Bestzeit, die sie im Zwischenlauf auf 11,16 Sekunden weiter steigerte – der Einzug ins Finale blieb ihr dennoch knapp verwehrt.

Über 1500 Meter absolvierte Sara Thranberend (U18) ihr erstes Freiluftrennen über diese Distanz bei hochsommerlichen Temperaturen jenseits der 30 Grad. In 5:15,30 Minuten belegte sie Rang vier, nachdem sie lange Zeit auf Podiumskurs lag.

Bei den 800-Meter-Läufen überzeugten auch zwei junge Athletinnen des PSV Wuppertal: Sophia van Look (W12) erreichte in 2:44,92 Minuten Platz 13, während Jana Stanic (W13) mit 2:39,36 Minuten auf Rang zwölf lief.

Schnelle Zeiten und starke Sprünge bei der U14

Im Sprint über 75 Meter zeigten alle LAZ-Athletinnen der U14-Kategorie Bestleistungen. In der W13 unterbot Najla Hrnic mit 10,99 Sekunden erstmals die Elf-Sekunden-Marke. In der W12 erreichten Karla Marel (10,90 Sekunden) und Selma Zentner (10,95 Sekunden) die Zwischenläufe, in denen sie sich auf jeweils 10,87 Sekunden steigerten – das Finale blieb jedoch außer Reichweite. Luise Blum kam in 11,10 Sekunden ins Ziel.

Auch in den technischen Disziplinen waren Bestleistungen zu verzeichnen: Karla Marel sprang im Weitsprung 4,42 Meter und belegte damit den zehnten Platz. Über 60 Meter Hürden lief sie im Zwischenlauf mit 10,87 Sekunden persönliche Bestzeit, konnte sich aber nicht für das Finale qualifizieren.

Ihr Bruder, Kasimir Marel (M13), steigerte sich im Weitsprung auf 4,50 Meter und erzielte damit ebenfalls eine neue persönliche Bestweite.

In der 4×75-Meter-Staffel der weiblichen U14 trat das LAZ-Team in der Besetzung Marel, Deljanin, Hrnic und Zentner an. Im dritten Vorlauf auf der Außenbahn erreichte die Staffel Platz fünf und belegte im Gesamtklassement unter 24 Teams Rang elf.

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