Die Wuppertaler Ortsgruppe von Fridays for Future ruft am Freitag, den 14. Februar 2025, zu einer Demonstration für konsequenten Klimaschutz auf. Die Aktion beginnt um 15 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Elberfeld. Von dort zieht der Demonstrationszug durch die Innenstadt und endet mit einer Kundgebung auf dem Laurentiusplatz.
Klimaschutz als Wahlkampfthema
Die Organisatoren haben das Datum bewusst gewählt: Genau eine Woche vor der Bundestagswahl soll die Demonstration Klimaschutz ins Zentrum der politischen Debatte rücken. Fridays for Future kritisiert, dass die Klimakrise in der öffentlichen Diskussion zuletzt in den Hintergrund getreten sei, während sich die politische Aufmerksamkeit zunehmend auf Themen rechter Parteien konzentriere.
In einer Mitteilung betonte die Ortsgruppe, dass die Wahl ein entscheidender Moment sei, um den Kurs der Klimapolitik zu beeinflussen: „Es steht viel auf dem Spiel: Wir können gewinnen – aber auch alles verlieren.“ Fridays for Future fordert die nächste Bundesregierung dazu auf, die Klimakrise als vorrangige Aufgabe zu behandeln und Maßnahmen zu ergreifen, die sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren.
Kritik an der bisherigen Politik
Die Aktivisten üben deutliche Kritik an der bisherigen Klimapolitik. Die frühere Ampel-Koalition habe sich monatelang in internen Streitigkeiten aufgerieben, statt konkrete Fortschritte im Klimaschutz zu erzielen. Die jüngste politische Entwicklung, bei der die FDP aus der Regierung ausgeschlossen wurde, sei zwar ein Wendepunkt, doch bleibe die Zukunft ungewiss.
Fridays for Future warnt zudem vor globalen und nationalen Folgen der Klimakrise: Überschwemmungen in Spanien, politische Umwälzungen in den USA und die Gefahr einer globalen Erwärmung von über drei Grad Celsius seien alarmierende Zeichen.
Teil einer bundesweiten Bewegung
Die Demonstration in Wuppertal ist Teil eines bundesweiten Klimastreiks, der in zahlreichen Städten am gleichen Tag stattfinden wird. Fridays for Future ruft dazu auf, „die Debatte zurückzuerobern“ und sich für eine gerechte, nachhaltige Welt einzusetzen. Dabei setzt die Bewegung auf eine breite Unterstützung aus der Zivilgesellschaft und verweist auf ihre überparteiliche und unabhängige Organisation.
Klimakrise als zentrale Herausforderung
Die Bewegung sieht die Bekämpfung der Klimakrise als die wichtigste Aufgabe des 21. Jahrhunderts an. Fridays for Future fordert, dass die Politik sich an den Empfehlungen von über 26.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern orientiert, die die Dringlichkeit von Maßnahmen gegen die Erderwärmung betonen. Insbesondere müsse das Ziel, die Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, durch konkrete Gesetze und Maßnahmen unterstützt werden.
Mobilisierung in Wuppertal
Die Ortsgruppe Wuppertal ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich der Demonstration anzuschließen. „Lasst uns auf die Straßen gehen und gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft kämpfen“, heißt es im Aufruf. Fridays for Future betont dabei die Bedeutung der individuellen und kollektiven Verantwortung, die Klimakrise zu bewältigen.
Interessierte finden detaillierte Informationen zu den Forderungen der Bewegung und den geplanten Aktionen auf der offiziellen Webseite von Fridays for Future. Auch in den sozialen Netzwerken wird die Ortsgruppe Wuppertal über die Demonstration und ihre Hintergründe informieren.