Friedlicher Verlauf der Maikundgebungen im Bergischen Städtedreieck – Polizei zieht positive Bilanz

DH/CCA



Wuppertal/Solingen/Remscheid. Der 1. Mai, traditionell ein bedeutender Tag für politische und gesellschaftliche Kundgebungen, verlief in diesem Jahr im Bergischen Städtedreieck weitgehend störungsfrei. Die Polizei begleitete mehrere angemeldete Versammlungen in Wuppertal, Solingen und Remscheid und zeigte sich am Abend mit dem Verlauf insgesamt zufrieden.

Hunderte beteiligen sich an Demonstrationen

In Remscheid und Solingen beteiligten sich mehrere hundert Menschen an den im Vorfeld angezeigten Versammlungen. In Solingen nahmen rund 550 Personen an den Aufzügen teil, in Remscheid etwa 300. Beide Veranstaltungen verliefen aus Sicht der Polizei ruhig und ohne sicherheitsrelevante Vorkommnisse.

Mehrere Kundgebungen in der Wuppertaler Innenstadt

Auch in Wuppertal fanden am 1. Mai mehrere Kundgebungen statt. Bereits am Vormittag, gegen 9.30 Uhr, versammelten sich rund 400 Personen vor dem Hauptbahnhof und zogen anschließend in einem organisierten Aufzug zum Laurentiusplatz. Weitere kleinere Gruppen formierten sich im Laufe des Tages ebenfalls am Hauptbahnhof sowie am Platz der Republik. Gegen Mittag trafen sich dort etwa fünf Personen, am Nachmittag gegen 16.00 Uhr nochmals rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Ergänzend wurden im Bereich der Nordstadt vereinzelte, thematisch mit dem 1. Mai in Verbindung stehende Aktionen registriert, die von der Polizei beobachtet und begleitet wurden. Auch hier kam es zu keinerlei Zwischenfällen.

Sachbeschädigungen in der Nacht

Trotz des insgesamt friedlichen Verlaufs wurden in der Nacht auf den 1. Mai im Bereich Falkenberg in Wuppertal mehrere Hausfassaden mit Graffiti besprüht. Nach ersten Erkenntnissen des polizeilichen Staatsschutzes handelt es sich mutmaßlich um Aktionen aus dem linksextremen Spektrum. Die Ermittlungen zu den Vorfällen wurden aufgenommen.

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