Köln/Wuppertal/Solingen – Die Deutsche Bahn wird im Jahr 2026 eine umfassende Generalsanierung der stark frequentierten Strecke zwischen Hagen, Wuppertal, Solingen und Köln durchführen. Die Bauarbeiten, die von Februar bis Juli angesetzt sind, führen zu weitreichenden Einschränkungen im Bahnverkehr.
Vollständiger Stillstand im Regional- und Fernverkehr
Während der Bauphase wird der Schienenverkehr auf dem betroffenen Abschnitt vollständig eingestellt. Dies betrifft sowohl den Fern- als auch den Regionalverkehr. Züge des Regionalexpress RE7, der stündlich Köln und Wuppertal verbindet, sowie weitere Regionalbahnlinien werden für die gesamte Dauer der Arbeiten nicht verkehren.
Im Fernverkehr werden die Züge großräumig umgeleitet, unter anderem über Düsseldorf und Essen. Die Bahn rechnet mit erheblich längeren Reisezeiten und veränderten Fahrplänen.
Ersatzkonzepte für den Nahverkehr
Für Pendlerinnen und Pendler im Bergischen Land ist ein Schienenersatzverkehr mit Bussen vorgesehen. Dieser soll barrierefrei gestaltet und mit ausreichender Kapazität ausgestattet werden, um die wegfallenden Zugverbindungen bestmöglich zu kompensieren. Dennoch ist aufgrund der zu erwartenden längeren Fahrzeiten und möglichen Kapazitätsengpässe mit erheblichen Beeinträchtigungen zu rechnen.
Umfang und Ziel der Arbeiten
Die Generalsanierung umfasst den Austausch von Gleisen, Weichen und Signaltechnik sowie Modernisierungen an Bahnhöfen entlang der Strecke. Ziel ist es, die Infrastruktur langfristig zu stabilisieren, die Pünktlichkeit zu verbessern und die Leistungsfähigkeit des Korridors Hagen–Köln zu erhöhen.
Nach Abschluss der Bauarbeiten soll der Bahnverkehr auf der Strecke wieder uneingeschränkt aufgenommen werden.
Fünfmonatige Streckensperrung zwischen Köln und Wuppertal ab 2026
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