Geburtenzahl in Wuppertal erneut rückläufig

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Wuppertal. Die Zahl der Geburten ist in Wuppertal im Jahr 2025 zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden in der Stadt 3029 Kinder geboren. Im Vorjahr waren es noch 3163 Neugeborene. Damit kamen 134 Kinder weniger zur Welt als 2024.

Auch landesweit setzte sich der Trend sinkender Geburtenzahlen fort. In Nordrhein-Westfalen wurden 2025 insgesamt 147.959 Kinder geboren. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 3,1 Prozent. Damit verzeichnet das Land bereits das vierte Jahr in Folge sinkende Geburtenzahlen. Eine niedrigere Zahl wurde zuletzt im Jahr 2013 registriert.

Von dieser durchgehenden Entwicklung unterscheidet sich Wuppertal jedoch. Während die Geburtenzahlen landesweit seit vier Jahren kontinuierlich zurückgehen, war in der Stadt zwischen 2023 und 2024 noch ein leichter Anstieg zu beobachten. 2023 wurden 3136 Geburten gezählt, ein Jahr später 3163.

Ein Blick auf die langfristige Entwicklung zeigt den demografischen Wandel deutlich. Anfang der 1990er Jahre wurden in Wuppertal noch deutlich mehr Kinder geboren. Im Jahr 1992 lag die Zahl bei 4159. Bereits im Folgejahr wurde die Marke von 4000 Geburten unterschritten. Weniger als 3000 Geburten verzeichnete die Stadt erstmals 2007 sowie erneut zwischen 2009 und 2013.

Zum Stichtag 31. Dezember 2025 lebten laut städtischer Statistik 364.609 Menschen in Wuppertal. Davon waren 180.909 männlich und 183.700 weiblich. Für das Jahr 2025 weist die Statistikdatenbank zudem 2973 Geburten und 4317 Sterbefälle aus. Daraus ergibt sich ein negatives natürliches Bevölkerungssaldo von 1344 Personen.

Demgegenüber stand ein positiver Wanderungssaldo. Im vergangenen Jahr zogen 16.672 Menschen nach Wuppertal, während 15.990 Personen die Stadt verließen.

Von den in Nordrhein-Westfalen geborenen Kindern hatten 43.298 eine ausländische Mutter. In Wuppertal traf dies auf 881 Neugeborene zu.

Die Fertilitätsrate lag 2025 in Nordrhein-Westfalen bei 1,3 Kindern je Frau. Für Wuppertal wurde ein Wert von 1,80 ermittelt. Beide Werte bleiben unter dem sogenannten Bestandserhaltungsniveau von 2,1 Kindern je Frau, das erforderlich wäre, um die Bevölkerungszahl ohne Zuwanderung langfristig stabil zu halten.

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