Geplante KZ-Gedenkstätte in Wuppertal stößt auf bundesweites Interesse

Frank Vincentz/CCA



Die Errichtung einer Gedenkstätte am Standort des ehemaligen Konzentrationslagers Kemna in Wuppertal zieht überregionales Interesse auf sich. Fachleute aus zwölf Bundesländern haben das Gebäude an der Beyenburger Straße besichtigt, das künftig als Gedenk- und Lernort dienen soll.

Historische Bedeutung des Standorts

Das Konzentrationslager Kemna war eines der frühen Lager im nationalsozialistischen Deutschland. Zwischen 1933 und 1934 wurden dort rund 2.500 politische Gegner des NS-Regimes unter menschenunwürdigen Bedingungen inhaftiert. Heute ist das Areal durch verschiedene Umbauten geprägt, doch Teile der ursprünglichen Bausubstanz sind noch erhalten – ein Aspekt, der bei den Fachbesuchern besondere Beachtung fand.

Engagement der Evangelischen Kirche

Die Evangelische Kirche in Wuppertal hat das Gelände erworben, um dort eine Gedenkstätte zu errichten. Ziel ist es, einen Ort des Erinnerns und Lernens zu schaffen, der die Geschichte des Lagers und das Schicksal der Inhaftierten angemessen dokumentiert. Die Initiative stößt bundesweit auf Interesse und könnte als Modell für ähnliche Projekte dienen.

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