Greenpeace-Studie: Wuppertal mit guter Nahverkehrsanbindung

Alessandro Osipov/CCA



Hohe Erreichbarkeit von Bus und Bahn in der Stadt

Eine aktuelle Untersuchung von Greenpeace zur Nahverkehrsversorgung in Deutschland bescheinigt Wuppertal eine vergleichsweise gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Laut der Studie haben 98 Prozent der Einwohner einen komfortablen Zugang zu Bus- und Bahnverbindungen. Damit zählt Wuppertal zu den am besten erschlossenen Städten des Landes.

Im Rahmen der Analyse wurden insgesamt 11.000 Kommunen bewertet und in sechs Versorgungsstufen eingeteilt. Wuppertal erreichte dabei die zweitbeste Kategorie, was auf eine dichte Infrastruktur und eine hohe Erreichbarkeit des öffentlichen Verkehrs hindeutet. Noch besser schneiden in Nordrhein-Westfalen Städte wie Köln, Düsseldorf, Essen, Bochum und Dortmund ab, die in die höchste Stufe der Bewertung eingeordnet wurden.

Große Unterschiede zwischen Stadt und Land

Während die Versorgung in urbanen Räumen weitgehend gut ist, zeigt sich ein deutliches Gefälle zwischen Stadt und Land. In ländlichen Regionen bleibt der Zugang zu Bus und Bahn oft eingeschränkt oder unzureichend. Das gilt auch für die Wuppertaler Nachbargemeinden Radevormwald und Sprockhövel, in denen das Angebot spürbar schlechter ausfällt. Besonders kritisch ist die Situation in Bayern, wo zahlreiche Gemeinden keinerlei Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr haben.

Die Ergebnisse der Greenpeace-Studie unterstreichen, dass insbesondere in weniger dicht besiedelten Gebieten weiterer Handlungsbedarf besteht, um eine flächendeckende Mobilität sicherzustellen.

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