Grüner Zoo: Dreimal Nachwuchs bei den Südpudus

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Im Grünen Zoo gab es im vergangenen Monat gleich dreifachen Grund zur Freude: Drei Südpudu-Jungtiere kamen zur Welt.
Das erste Kalb wurde am 18. Mai geboren und erkundet mittlerweile bereits die Außenanlage gegenüber den Okapis. Am 29. Mai folgte ein männliches Jungtier, das mit etwas Glück im Stall zu entdecken ist, das dritte Jungtier kam in der letzten Woche, am 30. Mai, im Südamerikahaus zur Welt und ist ebenfalls schon für die Besucherinnen und Besucher zu sehen.
Pudu-Kälber sind sogenannte Ablieger, das heißt sie warten allein in einem geschützten Versteck darauf, dass ihre Mütter zum Säugen zurückkehren – diese Strategie schützt sie effektiv vor Feinden, zudem sorgt ihre gefleckte Fellzeichnung ebenfalls für eine gute Tarnung. Die Jungtiere werden nur etwa zwei Monate lang gesäugt.

Südpudus gehören zu den kleinsten Hirschen der Welt, sie leben in den Wäldern Argentiniens und Chiles. Durch Lebensraumzerstörung sind die Bestände in ihrem natürlichen Habitat stark zurückgegangen. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft die Art als potenziell gefährdet ein.
Mit den drei Neuankömmlingen beheimatet der Grüne Zoo nun insgesamt 18 Südliche Pudus. Neben mehreren Zuchtgruppen gibt es in der Freiflugvoliere Aralandia auch noch eine sogenannte Bachelorgruppe, die aus drei männlichen Tieren besteht.
Der Grüne Zoo Wuppertal koordiniert das Europäische Ex-Situ-Programm (EEP) der Pudus, das die Bestände und die Zucht in menschlicher Obhut koordiniert und leistet mit den aktuellen Jungtieren einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung dieser Tierart.

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