Tolle Lichtkugeln, neue Bänke, Schoko-Festival: Die Immobilien-Standort-Gemeinschaft (ISG) Barmen hat schon für eine beachtliche Attraktivitätssteigerung der Barmer Innenstadt gesorgt. Doch mehr geht immer. Dass der Werth schöner werden soll, ist beschlossene Sache. Vier Millionen Euro nimmt die Stadt dafür in die Hand – finanziert aus Fördermitteln. Am Donnerstag (22. Februar) haben sich Planungsbüros vorgestellt, die in einem Wettbewerb Ideen für den neuen Werth entwickeln werden.

Renommierte Planungsbüros im Boot

Das Ziel ist es, die Hauptschlagader der Barmer Innenstadt, den Werth, neu und zeitgemäß zu gestalten. Bei einer Info-Veranstaltung präsentierten sich vier zum Wettbewerb zugelassene Büros erstmals Vertretern aus Verwaltung, Politik, ISG und Bürgern. Von den Experten gab es dabei allein durch ihre Teilnahme ein Kompliment für die Barmer Innenstadt: Obwohl das Projekt aus ihrer Sicht kein ganz großer Wurf ist, haben sich bundesweit renommierte Büros beworben.

Erste Entwürfe bis 8. März

Planungs- und Baudezernent Frank Meyer stellte das aktuelle Projekt vor, das einen qualifizierten Wettbewerb mit Bürgerbeteiligung kombiniert: Die Büros müssen bis zum 8. März erste Entwürfe für einen neuen Werth vorlegen. Dann findet die nächste öffentliche Veranstaltung statt, zu der alle Barmer eingeladen sind. Sie können die Entwürfe diskutieren und eigene Wünsche, Anregungen und Forderungen formulieren. Im Juni erfolgt eine Abschlusspräsentation. Welcher Entwurf umgesetzt wird, entscheidet anschließend eine Jury aus Fachleuten und Vertretern von Politik und Verwaltung.