Gegen die Pläne der Deutschen Bahn, die Zahl der ICE-Halte in Wuppertal zu halbieren, regt sich immer mehr Widerstand. Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt schloss sich der Kritik seines Kollegen Manfred Todtenhausen (FDP) und der Bergischen IHK an. Außerdem prangert er die Informationspolitik des bundeseigenen Unternehmens an: "Ich hätte gerne direkt von der Bahn erfahren, dass es Überlegungen über eine Veränderung der ICE-Taktung ab 2021 gibt." Hardt weist aber auch darauf hin, dass es sich um Überlegungen, aber noch keine Entscheidung handele. Er hatte bei der Bahn nachgefragt. "Meine Forderung, dass wir Abgeordnete und Städte bei allen künftigen Planungen, die Wuppertal und unsere Region betreffen, einbezogen werden, ist bei der Bahn angekommen. Ich erwarte regelmäßige Informationen und werde mich vehement für eine Beibehaltung des bisherigen Takts einsetzen“, schreibt Hardt auf seiner Internetseite.