KI-gestützte App soll Defekte auf Oberflächen präzise erkennen

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An der Universität Wuppertal wird derzeit eine innovative Anwendung entwickelt, die Schäden und Unregelmäßigkeiten auf unterschiedlichen Oberflächen automatisiert erfassen und analysieren kann. Das Projekt mit dem Namen „PocketViz“ setzt auf künstliche Intelligenz und soll künftig insbesondere dort unterstützen, wo Fachpersonal knapp oder stark ausgelastet ist.
Die mobile Anwendung ist darauf ausgelegt, beispielsweise Dellen und Kratzer an Fahrzeugkarosserien zu identifizieren und präzise zu vermessen. Darüber hinaus eröffnet die Technologie Einsatzmöglichkeiten im medizinischen Bereich, etwa bei der Bewertung von Hautveränderungen wie Muttermalen oder anderen Auffälligkeiten. Auch im Bauwesen könnte die App genutzt werden, um Schäden an Fassaden – insbesondere bei denkmalgeschützten Gebäuden – frühzeitig zu erkennen und zu dokumentieren.
Ziel des Forschungsteams ist es, durch die Kombination aus mobiler Technologie und KI-gestützter Bildanalyse eine effiziente und leicht zugängliche Lösung bereitzustellen, die bestehende Arbeitsprozesse unterstützt und ergänzt. Die Anwendung soll langfristig dazu beitragen, zeitintensive Prüfverfahren zu vereinfachen und die Qualität von Bewertungen zu verbessern.
Das Forschungsprojekt wird mit einem Gesamtvolumen von mehr als 2,4 Millionen Euro gefördert. Die Finanzierung erfolgt durch Mittel des Bundes sowie der Europäischen Union.

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