Die laufende Sanierung der Jakobstreppe in Wuppertal wird teurer als ursprünglich veranschlagt. Die umfassende Erneuerung der längsten durchgehenden Treppe der Stadt, die seit März 2024 im Gange ist, hat unvorhergesehene Mehrkosten von 250.000 Euro verursacht. Grund dafür sind gravierende Schäden am historischen Geländer, die erst während der Bauarbeiten festgestellt wurden.
Die zusätzlichen Mittel sollen innerhalb des städtischen Haushalts umgeschichtet werden. Da sich der geplante Baubeginn für das Bartholomäus-Viadukt verzögert, kann das dort vorgesehene Budget für die Fertigstellung der Jakobstreppe genutzt werden.
Trotz der gestiegenen Kosten soll die Sanierung planmäßig abgeschlossen werden. Die Wiedereröffnung der Treppe ist für den Sommer dieses Jahres vorgesehen. Die Jakobstreppe war aufgrund ihrer maroden Bausubstanz bereits seit 2009 gesperrt.
Kostensteigerung bei Sanierung der Jakobstreppe
-Wuppertaler/CCA