Nach dem aktuellen Entwurf für den Landeshaushalt 2026 sollen die Sonderzuweisungen an Schulen mit besonderen Herausforderungen in Nordrhein-Westfalen deutlich reduziert werden. Vorgesehen ist, die Zahl der zusätzlichen Lehrkräfte für diese Einrichtungen um die Hälfte zu kürzen.
Betroffen sind vor allem Schulen, an denen überdurchschnittlich viele Kinder mit besonderem Förderbedarf oder mit Zuwanderungshintergrund lernen. Gerade in Wuppertal ist die Zahl dieser Einrichtungen hoch. Bislang erhalten sie überproportional viele zusätzliche Lehrkräfte, um die besonderen Anforderungen im Unterricht zu bewältigen.
Die geplanten Kürzungen stoßen auf Kritik. Nach Einschätzung der Wuppertaler SPD-Landtagsabgeordneten Dilek Engin, Andreas Bialas und Josef Neumann gefährden die Einsparungen die pädagogische Arbeit an diesen Schulen erheblich. Sie sehen die Gefahr, dass notwendige Förderung und individuelle Betreuung künftig nicht mehr in ausreichendem Maß gewährleistet werden können.
Kürzungen bei Zusatzstellen für belastete Schulen geplant
1971markus/CCA