Kulturort von Morgen: Perspektiven für das Forum Wupperbogen

Foto: Medienzentrum Wuppertal

Im März 2025 fragte „Wohnen in der Politik“ in Kooperation mit dem Pina Bausch Zentrum „under construction“ die Wuppertaler Stadtgesellschaft: Was ist ein Pina Bausch Zentrum? – nun wurden konkrete Visionen diskutiert.

Nach dem erfolgreichen ersten Veranstaltungsblock unter dem Titel „Was bisher geschah“ kamen am 29. und 30. März sechzig Wuppertalerinnen und Wuppertaler zum zweiten Block zusammen: Am Workshop-Wochenende „Was geschehen sein wird“ debattierten sie im künftigen Pina Bausch Zentrum über konkrete Visionen für das Forum Wupperbogen und entwickelten Ideen und Perspektiven. Als viertes Handlungsfeld soll das Forum neben dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, der Pina Bausch Foundation mit Archiv und internationalem Produktionszentrum die Wuppertaler Stadtgesellschaft sowohl in die Entwicklung als auch in den zukünftigen Alltag des Kunst- und Kulturorts von Morgen einbeziehen.

Neben der Entwicklung von Formaten wie etwa der Installation einer öffentlich zugänglichen Tanzplattform vor dem Pina Bausch Zentrum, der partizipativen Einbindung Wuppertaler Künstlerinnen und Künstler sowie der Sichtbarmachung der Wupper rund um das Kulturzentrum beschäftigten sich die Teilnehmenden des Workshops auch mit strukturellen Fragen und Bedarfen. Wie kann die Diversität der Stadtgesellschaft in den Prozessen und Gremien repräsentiert werden? Wie kann die interne Struktur des Forums aussehen, damit die Bürgerinnen und Bürger an Entwicklungsprozessen mitwirken können? Welche Ressourcen benötigt ein Forum Wupperbogen, um langfristig wirksam zu werden?

Antworten auf diese Fragen gibt es zwar noch nicht, doch durch die Verhandlung geteilter Visionen des Pina Bausch Zentrums fanden sich engagierte Menschen zusammen, die auch weiterhin an der Konzeption und Umsetzung arbeiten möchten und weitere Wuppertalerinnen und Wuppertaler aus der Stadtgesellschaft zum Mitwirken aufrufen.
Das Workshop-Wochenende fungierte daher nicht nur als Denk- und Reflexionsraum für ein zukünftiges Pina Bausch Zentrum, sondern markiert zugleich die Initiierung eines fortdauernden Gründungsprozesses des „Forum Wupperbogen“, das sich der Einbindung der Wuppertaler Stadtgesellschaft und ihrer Bedürfnisse verschreibt.

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