Es soll leiser werden auf Wuppertals Straßen. 2018 wird deshalb der Straßenbelag in einigen besonders lärmbelasteten Straßen saniert. So in der Berghauser Straße, Hainstraße, Staubenthaler Straße und am Klingelholl. Für 2019 ist die „Lärmsanierung“ der Schwelmer Straße in Langerfeld und der Hauptstraße in Cronenberg geplant.

Lärmschwerpunkte identifiziert

„Lärm macht krank und ist die am meisten unterschätzte Gesundheitsbelastung“, sagt Oberbürgermeister Andreas Mucke, denn Lärm verursache Stress, Schlafstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Im 2014 erarbeiteten Lärmaktionsplan wurden innerstädtische Lärmschwerpunkte identifiziert. „Das sind hochbelastete Bereiche, in denen viele Menschen von Lärm betroffen sind. Dazu gehören Hauptverkehrsstraßen, aber auch rumpelige Quartiersstraßen“, erklärt Verkehrsdezernent Frank Meyer. Die Lautstärke hängt dabei unter anderem von der Art und Beschaffenheit der Fahrbahn ab. Laute Straßen erhalten deswegen einen ebenen Straßenbelag, der die Abrollgeräusche der Reife reduziert.

2016 wurden bereits die Wittener Straße und Dickmannstraße, 2017 die Nevigeser Straße, Schützenstraße und ein Teil des Klingelholl sowie die Rödiger Straße lärmsaniert. Insgesamt investiert die Stadt fast 6,75 Millionen Euro in die Lärmsanierung, von denen der Bund bis zu 90 Prozent über das Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes erstattet.