Die Wupper im Bereich der Straße Rosenau in Oberbarmen bekommt bald einen neuen „Bewohner“. Mit Unterstützern und Gästen tauften Georg Wulf, Vorstand des Wupperverbandes, Dajana Meier, Vorsitzende des Vereins Neue Ufer Wuppertal, sowie Bürgermeisterin Ursula Schulz den ersten Störstein in Tierform. Vom Wupperverband gestiftet erhielt er den Namen „Lucky Lachs“. Gestaltet hat den Lachs die Wuppertaler Steinbildhauerin Christiane Püttmann.

Dajana Meier hatte die Idee

¸Warum sollten eigentlich die Störsteine in der Wupper nur gebrochene Steine sein? Sie könnten doch auch manchmal bearbeitet sein. Wenn vereinzelt so ein Stein figürlich erkennbar wäre, ließe sich der Blick der Menschen an und über der Wupper zum Fluss lenken – und damit entstehen kleine Alltagsrituale und Wertschätzung´, dachte Dajana Meier. So war die Idee für das Konzept geboren.

Weitere Tiere sollen folgen

Nicht nur an der Rosenau, sondern auch an ausgewählten anderen Stellen im Verlauf der Wupper in Wuppertal sollen zukünftig Tiere aus Stein die Wupper zieren. Sie ergänzen dann die Störsteine, die Stadt und Wupperverband im Rahmen ihrer Gewässerprojekte für mehr Lebendigkeit und Dynamik in die Wupper einbauen.

„Von der Idee, mit einem Stein in Tierform auch einen gestalterischen Akzent in einen renaturierten Fluss zu setzen, bin ich begeistert“, sagt Georg Wulf. „Dass der Wupperverband den ersten Stein stiftet, soll verdeutlichen: Die Wupper hat sich wieder vom Abwasserfluss zum Lebensraum entwickelt.“

„Dass wir nun nach echten Lachsen auch einen Lachs als Kunstwerk in der Wupper bekommen, gefällt mir sehr. Damit zeigen wir einmal mehr, wie wichtig der Fluss als Lebensader unserer Stadt ist“, sagt Bürgermeisterin Ursula Schulz. „Ich danke dem Wupperverband und dem Verein Neue Ufer für diese Initiative.“

Verankerung in den nächsten Wochen

„Lucky Lachs“ soll bald seinen Platz an der Rosenau finden. Der Betrieb Gewässer des Wupperverbandes wird den Stein dann mit dem Bagger einsetzen. Dies erfordert einiges an Geschick und Vorbereitung. Im Gegensatz zu den großen Grauwacke-Steinen, die bisher für Störsteine und Inseln eingebaut wurden, muss der behauene Stein sicher installiert und fest verankert werden. Das soll im Laufe der nächsten Wochen erfolgen.