Mobilfunknetz in Wuppertal weiter ausgebaut

Fabian Horst/CCA


Die Mobilfunkversorgung in Wuppertal ist erneut verbessert worden. Die Deutsche Telekom hat einen zusätzlichen Mobilfunkstandort in Betrieb genommen und mehrere bestehende Anlagen modernisiert, um Kapazitäten und Netzqualität zu erhöhen.
Der neue Standort befindet sich im Bereich Ronsdorf. Ergänzend wurden vier weitere Standorte mit 4G- und 5G-Technik ausgestattet. Dadurch verbessert sich die Abdeckung im gesamten Stadtgebiet, insbesondere der Empfang in Gebäuden. Auch entlang der Autobahnen A1 und A46 sowie auf der Bahnstrecke zwischen Dortmund, Hagen und Köln profitieren Nutzer von einer stabileren Versorgung.
Der stetig wachsende Bedarf an mobilen Daten macht den kontinuierlichen Ausbau erforderlich. Mit zusätzlichen Antennen und moderner Technik stellt die Telekom höhere Bandbreiten bereit und reagiert auf die steigende Netzauslastung.
Alle Mobilfunkstandorte im Stadtgebiet unterstützen sowohl die Notruftechnologie Advanced Mobile Location als auch das Warnsystem Cell Broadcast. Bei einem Notruf unter der Nummer 112 wird der Standort automatisch an die Leitstelle übermittelt. Gefahrenmeldungen können direkt an Mobiltelefone in der jeweiligen Funkzelle gesendet werden, etwa bei Bränden, Explosionen oder Naturereignissen.
In Wuppertal betreibt die Telekom derzeit 116 Mobilfunkstandorte. Die Haushaltsversorgung mit schnellem Mobilfunk ist vollständig gewährleistet, die Flächenabdeckung liegt bei 99 Prozent. In den kommenden drei Jahren sind weitere Neubauten sowie die technische Aufrüstung zahlreicher bestehender Standorte geplant.
Für den weiteren Ausbau ist die Zusammenarbeit mit Kommunen und privaten Eigentümern notwendig. Gesucht werden geeignete Flächen für neue Dach- oder Maststandorte, die langfristig angemietet werden. Der Bau der Anlagen erfolgt durch die Deutsche Funkturm, eine Tochtergesellschaft der Telekom.

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