Im wiedereröffneten Oktogon im Wuppertaler Klophauspark (oberhalb der Börse) sind noch bis zum 15. April die Werke des russischen Künstlers Vitaly Bezpalov.zu sehen. In der Ausstellung mit dem Titel "Das Blut der Armen" präsentiert der junge Künstler aus Moskau seine persönliche Sicht auf den Zustand der zeitgenössischen Armut. „Die Ausstellung ist weder eine Hommage an die Unterschicht, noch ein Appell an die Oberschicht unserer Gesellschaft. Der Hauptdarsteller seiner Erzählung ist ein Durchschnittsbürger“, heißt es in der Ausstellungsbeschreibung. Angebunden ist die Ausstellung an das Fach Kunst der Begischen universität und steht unter der kuratorischen <leitung von Prof. Katja Pfeiffer und Roman Zheleznyak.

Bis in die 1990er Jahre war das Oktogon unter Leitung der Galeristin Annelie Brusten ein in der Kunstszene überregional bekannter Ort für zeitgenössische Kunst. Im Mittelpunkt des damaligen Ausstellungsprogramms standen Professoren, Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen der Kunstakademien Düsseldorf und Münster und damit so bekannte Namen wie Günther Uecker, Tony Cragg und Alfonso Hüppi. An diese Tradition soll nun mit der Nutzung als Ausstellungsfläche für die Fakultät für Design und Kunst der Bergischen Universität angeknüpft werden.