Die Post kommt – aber wann? Das war die Frage insbesondere vor den Feiertagen am Ende des letzten Jahres. Nachdem sich eine Reihe von Bürgern und Firmen über eine unzuverlässige Postzustellung bei ihm beschwert hatten, hatte Oberbürgermeister Andreas Mucke die Deutsche Post AG angeschrieben und auf die offensichtlichen Missstände hingewiesen.

Jetzt hat das Unternehmen darauf reagiert und Probleme in Wuppertal eingeräumt. Die Zustellsituation in Teilbereichen Wuppertals sei nicht zufriedenstellend gewesen, heißt es in der Antwort, in der die Post auch ihr Bedauern darüber ausdrückt. Als Gründe nennt sie eine Neuorganisation der Zustellung. Die gleichzeitige Zustellung von Briefen und Paketen habe im Zusammenspiel mit einem sehr hohen Sendungsaufkommen Probleme bereitet. Zudem seien die Einstellung neuer Kräfte, denen die nötige Routine gefehlt habe, und ein hoher Krankenstand ursächlich für die Zustellungsverzögerungen gewesen, die besonders in den Stadtteilen Vohwinkel, Cronenberg und Ronsdorf zu, wie die Post es nennt, „Zustellrückständen“ gekommen. Aktuell aber habe sich die Situation beruhigt und werde mit weiteren Neueinstellungen und einer erneuten Umorganisation weitere Verbesserung mit sich bringen.

Mucke, der dies begrüßt, kündigt gleichzeitig an, er werde die Entwicklung weiterhin kritisch begleiten. Einen Tipp hat der OB, sofern es wieder zu Engpässen bei der Zustellung kommen sollte: Dann sollten sich die Betroffenen direkt an die Bundesnetzagentur als zuständige Regulierungsbehörde für Postdienstleistungen wenden. Probleme könnt ihr über diesen link der Behörde mitteilen.