Nachwuchs (fast) ohne Ende im Terrarium des Grünen Zoo Wuppertal. So gibt es bei den Gebänderten Fidschileguanen, den Querstreifen-Taggeckos und den Stachelskinken Jungtiere. Um die Tiere entdecken zu können, benötigen die Besucher allerdings Geduld und ein wenig Glück, da sich die Tiere in ihren Terrarien auch gut verstecken können.

Kleines Leguan-Weibchen

Beim Gebänderten Fidschileguan schlüpfte bereits am 7. März ein kleines Weibchen aus ihrem Ei. Dem Grünen Zoo gelang damit erstmals die Zucht dieser als stark gefährdet geltenden Echse.

Zwei junge Querstreifen-Taggeckos

Sehr erfreulich ist auch die gelungene Nachzucht beim Querstreifen-Taggecko (auch Dornwald-Taggecko), der von der Welt-Naturschutzorganisation IUCN als gefährdet eingestuft wird. Zwei Jungtiere schlüpften am 6. und 7. Juni. Diese Echse legt in der Natur ihre Eier in Fels- oder Baumspalten ab. Im Grünen Zoo nutzen die Tiere ausgehölte Bambusrohre für die Eiablage.

Viermal Nachwuchs bei Strachelskinken

Bei den Stachelskinken kamen am 14. und 15. Juni insgesamt vier Jungtiere zur Welt. Stachelskinke, sie stammen aus Zentralaustralien, legen ihre Eier nicht ab, sondern brüten sie im Mutterleib aus. Die Jungtiere schlüpfen noch im Körper des Muttertieres oder kurz nach der Eiablage. Sie gelten zwar als nicht gefährdet, doch ist auch bei ihnen eine Abnahme der Bestände zu beobachten. In europäischen Zoos sind sie nur selten zu sehen, 2017 kamen insgesamt nur sechs Jungtiere in den Zoos des europäischen Zooverbandes EAZA zur Welt.