Nach acht Wochen Sanierung erstrahlen die beiden Portale an der Hamburger Treppe nun in neuem Glanz. Die Restaurierungsarbeiten gestalteten sich zwar aufwändiger als zunächst gedacht, konnten aber dennoch pünktlich abgeschlossen werden:
Trotz der teilweise extrem hohen Tagestemperaturen und der damit verbundenen Unterbrechungen der Arbeiten konnte der gesetzte Zeitrahmen eingehalten werden. Die beiden Portale waren erst gereinigt worden, dann wurde die Steinsubstanz aufbereitet, funktional notwendige Bauteile wurden reintegriert, erosionsgefährdete Bereiche zum Schutz des Trägermaterials ergänzt und die Beschichtungen instandgesetzt.
Alle Sanierungsarbeiten wurden nach der Devise „minimale Intervention“ durchgeführt, also unter strikter Beachtung denkmalpflegerischer Grundsätze mit möglichst wenig Verlust an Originalsubstanz.
Zudem waren zusätzliche, zuvor nicht abzusehende Arbeiten notwendig geworden. Dadurch erhöhten sich die Kosten, eine letztliche Prüfung der Höhe derselben steht noch aus.
Das Gerüst und die Verkehrsführung werden nun zum Ende der Woche, am Freitag den 25. Juli, abgebaut und die Treppe wieder uneingeschränkt für den Fußgängerverkehr zur Verfügung gestellt. Da noch finanzielle Mittel des Spenders zur Verfügung stehen, werden bereits weitere Maßnahmen zur Aufwertung der Treppe geplant. So sollen die seitliche Grünfläche bis zum kommenden Frühjahr komplett erneuert, neue Leuchten montiert, die Geländer neu beschichtet und Schadstellen an den Stufen ausgebessert werden.
Hamburger Treppe wird nach Restaurierungsarbeiten wieder freigegeben
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