Samuel Becketts „Endspiel“ im Theater am Engelsgarten

Atamari/CCA


Am Freitag, 6. Februar, steht im Theater am Engelsgarten eine Aufführung von Samuel Becketts Schauspiel „Endspiel“ auf dem Spielplan der Wuppertaler Bühnen. Beginn ist um 19.30 Uhr. Gespielt wird die deutsche Fassung in der Übersetzung von Elmar Tophoven.
Das Stück entwirft das Bild einer Welt nach ihrem Untergang. Übrig geblieben sind die Figuren Hamm und Clov, die in einer existenziellen Abhängigkeit zueinander verharren. Hamm, blind und bewegungsunfähig, ist auf die Versorgung durch seinen Diener angewiesen, während Clov ohne seinen Herrn keinen Ausweg aus der Situation findet. Die fragile Ordnung gerät ins Wanken, als Clov ankündigt, den gemeinsamen Raum verlassen zu wollen. Becketts Text zeichnet das Porträt eines Endzustands, in dem Stillstand, Wiederholung und Ausweglosigkeit das Handeln bestimmen.
Seit seiner Uraufführung im Jahr 1957 gilt „Endspiel“ als eines der zentralen Werke des absurden Theaters. Die Inszenierung eröffnet verschiedene Deutungsebenen und wird unter anderem als Auseinandersetzung mit den Bedrohungen des nuklearen Zeitalters, mit ökologischen Katastrophenszenarien oder als Reflexion über das Theater selbst verstanden.
Die Inszenierung und das Bühnenbild liegen in den Händen von Henner Kallmeyer, für Bühne und Kostüme zeichnet Silke Rekort verantwortlich. Die dramaturgische Betreuung übernimmt Moritz Müller, der zugleich die Leitung der Leseproben innehat. In den Hauptrollen sind Thomas Braus als Hamm und Kevin Wilke als Clov zu sehen. Ergänzt wird das Ensemble durch Elisabeth Hummerich als Nell und Moritz Müller als Nagg. Die Regieassistenz übernimmt Tom Dockal, die Inspizienz liegt bei Ilja Betser.
Veranstaltungsort ist das Theater am Engelsgarten, Engelsstraße 18, 42283 Wuppertal. Weitere Informationen zur Aufführung sind auf der Internetseite der Wuppertaler Bühnen abrufbar.

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