Um die Folgen der globalisierten Textilherstellung für Mensch und Umwelt geht es in einer Ausstellung in der Bergischen Universität Wuppertal. „Schmutzige Wäsche – Woher kommt unsere Kleidung?“ heißt die und wird ab Donnerstag (16. November) in der Universitätsbibliothek zu sehen sein. Präsentiert wird die Ausstellung von Greenpeace Wuppertal. Die Vernissage findet am Donnerstag um 17 Uhr im Foyer der Universitätsbibliothek auf dem Campus Grifflenberg (Gebäude BZ, Ebene 07) statt. Mit einer öffentlichen Kleidertauschparty am 7. Dezember (16 bis 20 Uhr) bietet Greenpeace in Zusammenarbeit mit dem AStA der Bergischen Universität eine Möglichkeit, aussortierte Kleidung an andere weiterzugeben. Die Kleidertauschparty findet auf der AStA Ebene (Campus Grifflenberg, Gebäude ME, Ebene 04) statt.

Umwelt- und gesundheitsgefärdende Chemikalien

„Jedes Jahr werden weltweit rund 80 Milliarden Kleidungsstücke produziert. Ein riesiger Markt, der die Ressourcen unseres Planeten strapaziert. So setzt die Textilindustrie bei der Herstellung von Jeans, Shirts, Outdoor- und Funktionskleidung etc. erhebliche Mengen gesundheits- und umweltgefährdender Chemikalien ein“, heißt es in der Veranstaltungsbeschreibung. Die Ausstellung nimmt die schädlichen Substanzen unter die Lupe, für deren Verbot sich Greenpeace im Rahmen der weltweiten Kampagne „Detox“ international einsetzt. Tipps zum umweltfreundlichen und fairen Kleiderkauf sowie vielfältiges Informationsmaterial zeigen Alternativen für die nachhaltige Nutzung von Textilien auf.

  • Die Ausstellung ist vom 16. November bis 8. Dezember während der Öffnungszeiten der Bibliothek zu besichtigen (montags bis freitags: 8 bis 22, samstags 10 bis 22 Uhr).