Sie war die vierte ihrer Art und kam beim Publikum blendend an. Die Wuppertaler Literatur-Biennale legte den Fokus auf das geschriebene Wort und erreichte damit eine breite Resonanz. Nicht nur bei den Wuppertalerinnen und Wuppertalern, sondern auch über die Stadtgrenzen hinaus.

Als Quotenbringer erwies sich das diesjährige Motto #SchönLügen. Am Pfingstwochenende endete das Lesefest mit dem Biennale-Finale und einem satirisch-medialen Rückblick. 3.000 Zuschauer besuchten in den vergangenen 14 Tagen insgesamt 33 Veranstaltungen an 24 Orten in ganz Wuppertal.

Hochkarätige Lesungen und Autorengespräche

Die Mischung aus hochkarätigen Lesungen mit deutschen und internationalen Autoren und Autorengesprächen mit profilierten Literatur-Redakteuren kam an. „Der literarische Dialog eröffnete dem Publikum neue Perspektiven“, sagt Monika Heigermoser, Leiterin des Kulturbüros der Stadt. Neben anspruchsvollen Diskursen ging es auch in fünf Schullesungen und Lesungen der Literaturverbände um die Kunst des Schreibens und die Auseinandersetzung mit dem Motto #SchönLügen.

Heigermoser zeigte sich überwältigt von der starken Resonanz: „Das Wuppertaler Festival-Konzept in seinem Geist und Anspruch hat sich vollauf bestätigt. Die Literaturbiennale ist zu einem Juwel in der Wuppertaler Kulturlandschaft geworden. In zwei Jahren sollen wir in die fünfte Runde gehen.“