Sensorspaziergänge zum Digitaltag: Auf den Spuren smarter Technologien

(Foto: Atamari - CC BY-SA 3.0)

Das Competence Center Smart City lädt im Rahmen des Digitaltages am 27. Juni alle Interessierten zu zwei Sensorspaziergängen ein. Die rund anderthalbstündigen Führungen bieten spannende Einblicke in den Einsatz moderner Sensortechnologien im urbanen Raum. Start- und Endpunkt ist die Zentralbibliothek in Elberfeld: Von hier aus führen um 11:00 Uhr und 14:00 Uhr Dr. Christine Pohl, Leiterin des Smart City Projekts DigiTal Zwilling, und Kader Chami, Leiterin des Projekts Gesundes Tal die Teilnehmenden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

An vier Stationen erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie Sensordaten dazu beitragen, städtische Prozesse effizienter zu gestalten und Entscheidungsgrundlagen für eine lebenswerte Stadt zu liefern.
Die erste Station führt auf den Ölberg, am Schusterplatz befinden sich Sensoren zur Messung der Luftschadstoffe. Dort wird die Belastung durch Stickstoffmonoxid, Stickstoffdioxid, Feinstaub und Ozon erfasst. Die Stadt betreibt in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Klima zwei offizielle Landesmessstellen – in Elberfeld und Langerfeld. Ergänzt werden die Messstellen durch 33 Passivsammler zur Messung von Stickstoffdioxid, eine in Deutschland bislang einzigartige Erfassungsstrategie, auf dem Schusterplatz befindet sich einer der 33 Passivsammler. Vom Ölberg geht es die Marienstraße hinunter zur Briller Straße, wo sich weitere Sensorik zur Luftschadstoffmessung befindet.

An der Kreuzung Briller Straße, Nützenberger Straße und Luisenstraße erörtern die Projektleiterinnen Verkehrssensorik zur Reisezeitmessung und Fahrzeugklassifizierung. Eine KI-gestützte Kamera und ein Bluetooth-Scanner liefern dabei Daten, die die Reisezeit eines Fahrzeuges berechnen können und somit zur Berechnung der Emission in der Stadt beitragen.
Zum Abschluss wird im Deewerth’schen Garten, in unmittelbarer Nähe zur Wupper, ein Exkurs zur Pegelsensorik und zum Forschungsprojekts Bergisches HochWasserMeldeSystem 4.0 gegeben. Im Rahmen des Forschungsprojekts wurden 30 Sensoren in Wuppertal angebracht. Mithilfe von Radar-, Ultraschall- und Druckmessverfahren liefern sie wichtige Daten, um bei drohenden Hochwasserlagen künftig schneller und gezielter reagieren zu können.

Informationen zum Digitaltag 2025 und zu Smart City:

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