In einem Mehrfamilienhaus im Wuppertaler Stadtteil Barmen ist es am Sonntagabend zu einem gefährlichen Zwischenfall durch Kohlenmonoxid gekommen. Gegen 18 Uhr wurde der Rettungsdienst wegen eines medizinischen Notfalls in die Westkotterstraße alarmiert.
Während der Versorgung eines Bewohners registrierten die mitgeführten Messgeräte der Einsatzkräfte deutlich erhöhte Kohlenmonoxidwerte in der Wohnung im vierten Obergeschoss. Daraufhin wurde die betroffene Wohnung unverzüglich geräumt. Neben dem Rettungsdienst verließen insgesamt drei Personen das Gebäude, um eine weitere Gefährdung zu vermeiden.
Die hinzugezogene Feuerwehr führte anschließend unter Atemschutz umfassende Messungen in der Wohnung durch und leitete gezielte Lüftungsmaßnahmen ein. Als Ursache der erhöhten Kohlenmonoxidkonzentration identifizierten die Einsatzkräfte eine im Wohnzimmer betriebene Shisha.
Drei Personen mussten rettungsdienstlich versorgt werden. Zwei von ihnen wurden zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand nach Angaben der Einsatzkräfte nicht.
Aus Vorsichtsgründen überprüfte die Feuerwehr auch die angrenzenden Wohnungen des Gebäudes auf mögliche Schadstoffbelastungen. Dabei wurden keine erhöhten Kohlenmonoxidwerte festgestellt.
Shisha verursacht Kohlenmonoxid-Alarm in Wuppertal
Daniel H/CCA