Seit mehr als 22 Jahren gibt es das „Café Komma“ an der Gemarker Kirche in Barmen. Damit, dem angeschlossenen Eine-Welt-Laden und der seit 2014 bestehenden Dauerausstellung zum Thema Barmer Theologische Erklärung von 1934 verfolgt die Citykirche Barmen das Ziel, Menschen einen Ort zu bieten, an dem sie ankommen dürfen, rasten und ruhen, in Gemeinschaft miteinander und auch in spiritueller Nähe auftanken können.

Mit Beginn des neuen Jahres hat sich das Projekt Citykirche auf zwei selbständige Beine gestellt. Das eine ist der Kirchenkreis, der die Austellung „Gelebte Reformation – Die Barmer Theologische Erklärung“ und den Eine-Welt-Laden verantwortet. Das andere Bein ist die Kirchengemeinde Gemarke-Wupperfeld, die sich um das Café kümmert.

Gleichzeitig gibt es eine Änderung im Konzept: Bisher als ganz normal konzessionierter Gastronomiebetrieb mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern geführt, bietet das Citycafé seit Jahresbeginn seine Speisen und Getränke ausschließlich auf Spendenbasis an. Als eine „Oase in der Stadtmitte Barmens, wo sich Kirche und Café verbinden zu einem Gasthaus und Rastplatz; kulinarisch, geistlich und freizügig“, beschreibt Pfarrerin Martina Köster-Schneider das Projekt im aktuellen Gemeindebrief und betont: „Wir sind weiterhin präsent mit Seelsorge und Beratung und bieten den Kircheneintritt.“

  • Café, Eine-Welt-Laden und Ausstellung an der Gemarker Kirche (Zwinglistr. 5) sind geöffnet Dienstag bis Freitag von 11 bis 17 und Samstag von 10 bis 14 Uhr.