Klimaschutz ganz praktisch: Mit Fördermitteln des Bundes modernisiert die Stadt ihre Straßenbeleuchtung und spart 700.000 Kilogramm CO2 pro Jahr.

Der Rat der Stadt hatte im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes NRW 2015 beschlossen, 4,8 Millionen Euro der für Wuppertal bereitgestellten Fördermittel für die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung und damit auch zur CO2 Reduzierung zu verwenden. 

Bis Oktober diesen Jahres sind vom Team Öffentliche Beleuchtung im Ressort Straßen und Verkehr Aufträge zur energetischen Sanierung in Höhe von rund 4,2 Millionen erteilt worden. Damit werden die über 45 Jahre alten, technisch veralteten Mast- und Seilleuchten durch neue, hocheffiziente Leuchten mit LED-Technik (Leuchtdioden) ersetzt. Das gilt für 6.135 Mast- und 2.630 Seilleuchten. 

In der Jägerhofstraße wurden zum Beispiel 50 Leuchten installiert, weitere Adressen sind die Bankstraße, die Augustastraße, die Deweerthstraße und viele mehr. 

Weil die für die Sanierung der Straßenbeleuchtung bereitgestellten Mittel damit noch nicht ganz ausgeschöpft sind, werden 2018 noch weitere Leuchten erneuert und damit der Energieverbrauch der öffentlichen Beleuchtung sowie die dadurch verursachten CO2 Emission weiter abgesenkt. 

Frank Meyer, Geschäftsbereichsleiter für Umwelt und Verkehr, zieht folgende Bilanz: "Nach dem Austausch von 9.000 Leuchten und der entsprechenden Schaltgeräte wird der jährliche Energieverbrauch um rund 1,2 Millionen Kilowattstunden gesenkt. Das entspricht einer CO2 Reduzierung von zirka 700.000 Kilogramm pro Jahr. Der Anteil energiesparendender, hocheffizienter LED- Leuchten in Wuppertal steigt damit auf 40 Prozent aller rund 30.000 Wuppertaler Straßenleuchten. Dies ist eine sehr positive Entwicklung für die Stadt Wuppertal."

Stadt Wuppertal