Stadtwerke legen Nachhaltigkeitsbericht vor: 36 Prozent weniger Emissionen

Die Wuppertaler Stadtwerke haben ihre Treibhausgasemissionen zwischen 2017 und 2024 um 36 Prozent gesenkt. Damit kommen sie ihrem Ziel, bis 2023 eine Reduktion um 80 Prozent gegenüber 1990 zu erreichen, deutlich näher. Grundlage ist eine ambitionierte Nachhaltigkeitsstrategie, die die Unternehmensgruppe konsequent auf Klimaschutz, soziale Verantwortung und nachhaltige Unternehmensführung ausrichtet.

„Als kommunales Unternehmen tragen wir Verantwortung – für die Daseinsvorsorge, für unsere Stadt und für nachhaltige Fortschritte bei der Energie- und Wärmewende“, so Vorstandsvorsitzender Markus Hilkenbach. Der nun veröffentlichte Bericht beleuchtet auf 96 Seiten vier zentrale Themenfelder. Die Stadtwerke verstehen Nachhaltigkeit nicht als Zusatzaufgabe, sondern als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie. Der Bericht zeigt auf, wie konkrete Ziele zur CO2-Einsparung, Energieeffizienz und sozialen Verantwortung systematisch verfolgt werden. Grundlage ist ein umfassendes Nachhaltigkeitsverständnis, das alle Bereiche des Konzerns einbezieht und auf messbaren Fortschritt setzt.

Mit rund 3.500 Beschäftigten zählen die WSW zu den größten Arbeitgebern in Wuppertal und der Region. In über 100 verschiedenen Berufsbildern tragen die Beschäftigten täglich dazu bei, die Stadt am Laufen zu halten. Die Ausbildung von jährlich rund 50 jungen Menschen und eine durchschnittliche Betriebszugehörigkeit von knapp 19 Jahren zeigen: Die Stadtwerke übernehmen Verantwortung weit über gesetzliche Vorgaben hinaus. Auch nach außen ist soziale Verantwortung gelebte Realität: in Form von Bildungskooperationen, Sponsoringprojekten und gezielter Unterstützung sozialer Einrichtungen.

Als lokaler Energieversorger und Mobilitätsdienstleister gehören die Stadtwerke zu den zentralen Akteuren der nachhaltigen Stadtentwicklung in Wuppertal. Meilensteine auf dem Weg zur CO2-Minderung waren unter anderem die Stilllegung des Heizkraftwerks in Elberfeld im Jahr 2018, die stetige Erweiterung der Wasserstoffbusflotte sowie der Ausbau der Fernwärme. Zahlreiche Transformationsprojekte, wie in der klimaneutralen Wärmeversorgung, der Elektromobilität, der Netzmodernisierung und in nachhaltigen Quartierslösungen, verdeutlichen darüber hinaus den aktiven Beitrag der WSW zur lokalen Energiewende.

Nachhaltige Governance bedeutet für die WSW: Haltung zeigen, Verantwortung übernehmen und den Wandel mitgestalten. Der Konzern engagiert sich in zahlreichen Verbänden auf kommunaler, Landes- und Bundesebene – darunter der VKU, der VDV, der Bundesverband Erneuerbare Energie, der DVGW und KlimaDiskurs.NRW.
Aktive Beteiligung in Gremien, Facharbeitskreisen und Ausschüssen, auch durch Geschäftsführung und Vorstände, bringt die Perspektive kommunaler Daseinsvorsorge in Gesetzgebungsverfahren und politische Debatten ein.

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