Wuppertal. Starke Windböen haben am Montagmorgen in Wuppertal zu einer Reihe von Feuerwehreinsätzen geführt. Zwischen den frühen Morgenstunden und 9 Uhr registrierten die Einsatzkräfte insgesamt 16 sturmbedingte Vorfälle. Verletzt wurde dabei niemand, jedoch entstand an mehreren Stellen Sachschaden.
Im gesamten Stadtgebiet stürzten Bäume um oder verloren größere Äste. Zudem lösten sich vereinzelt Dachziegel und fielen auf Straßen und Gehwege. Den erheblichsten Schaden verursachte ein massiver Baum in Heckinghausen. An der Linienstraße stürzte ein rund 80 Zentimeter dicker Stamm um, beschädigte drei geparkte Fahrzeuge sowie das Dach eines Wohnhauses und zerstörte zudem auf einer Länge von etwa 150 Metern Teile der Straßenbeleuchtung. Die Feuerwehr zerteilte den Baum vor Ort mit mehreren Kettensägen.
Auch an anderen Orten kam es zu Schäden an Fahrzeugen, unter anderem am Gellertweg und an der Nützenberger Straße. Auf der Hindenburgstraße wurde durch den umgestürzten Baum samt Wurzelwerk der Gehweg erheblich in Mitleidenschaft gezogen. An der Bahnstraße lösten sich Dachziegel und stürzten auf den Gehweg.
Die Aufräumarbeiten führten zeitweise zu Verkehrsbehinderungen. Die Landesstraßen L418 und L74 mussten kurzzeitig gesperrt werden, um umgestürzte Bäume zu beseitigen. Ein weiterer Einsatz ereignete sich im Bereich der A1 zwischen den Anschlussstellen Langerfeld und Ronsdorf, wo ebenfalls Bäume entfernt werden mussten. Auswirkungen auf den Verkehr blieben dort jedoch aus.
Sturmböen sorgen für zahlreiche Feuerwehreinsätze in Wuppertal
Daniel H/CCA