Im Wupperpark am Döppersberg hat die Stadt auf die anhaltend schwierigen Zustände reagiert und einen Tatortreiniger mit der täglichen Säuberung der neuen öffentlichen Toilette beauftragt. Nach Angaben aus dem Kreis der Verantwortlichen sei die Belastung für reguläre Reinigungskräfte nicht mehr zumutbar gewesen.
Die Entscheidung wurde im Rahmen der „Innenstadtkonferenz Soziales für Elberfeld“ öffentlich erläutert. Die Veranstaltung war für alle Interessierten zugänglich und bot Vertretern verschiedener Behörden und Institutionen Gelegenheit, Fragen zu beantworten und ihre Einschätzungen zur Situation im Wupperpark abzugeben.
Mehrere Teilnehmende schilderten, dass sie sich in dem Bereich rund um den Wupperpark zunehmend unwohl fühlen. Der Ort gilt seit Längerem als Treffpunkt der Drogenszene. Laut der städtischen Sozialverwaltung stellt der Konsum von Crack derzeit das größte Drogenproblem in Wuppertal dar. Die Droge führt besonders schnell zu Abhängigkeit und kann mit starkem aggressivem Verhalten einhergehen.
Die Polizei zeigt nach eigenen Angaben verstärkte Präsenz im Umfeld des Parks. Straftaten ereigneten sich demnach überwiegend innerhalb der Szene selbst. Passanten oder Anwohner, die sich nicht einmischen, würden in der Regel nicht belästigt.
Mit dem Einsatz eines Tatortreinigers will die Stadt den hygienischen und sicherheitsrelevanten Herausforderungen vor Ort begegnen und die Situation für die Öffentlichkeit erträglicher gestalten.
Tatortreiniger übernimmt Reinigung im Wupperpark – Stadt reagiert auf schwierige Zustände
Laurier/CCA