Tellerglück“ in Wuppertal: Gemeinschaft am Esstisch gegen Einsamkeit

Daniel H/CCA



Wuppertal– Mit einer neuen Initiative setzt Wuppertal auf ein bewährtes Mittel zur Förderung von Gemeinschaft: das gemeinsame Essen. Unter dem Titel „Tellerglück“ bietet das Projekt jungen Erwachsenen, die neu in der Stadt sind oder bislang wenig soziale Anbindung gefunden haben, eine unkomplizierte Möglichkeit zum Austausch. Im Mittelpunkt steht das Ziel, ein Gefühl von Zugehörigkeit zu schaffen – ganz ohne Verpflichtungen, aber mit viel persönlichem Engagement.

Ursprünglich im Jahr 2024 ins Leben gerufen, begann das Projekt als offenes Dinner-Format auf Parkhausdächern. In diesem Sommer wird das Konzept in kleinerem Rahmen weiterentwickelt: Statt öffentlicher Treffpunkte finden die Zusammenkünfte nun in privaten Wohnungen statt. Gastgeberinnen und Gastgeber öffnen ihre Türen und laden kleine Gruppen zum gemeinsamen Essen an den heimischen Esstisch ein.

Das Prinzip ist einfach: Jede teilnehmende Person bringt ein selbst zubereitetes Gericht mit. Die Speisen werden in der Runde geteilt – eine Geste, die nicht nur kulinarischen Austausch ermöglicht, sondern auch persönliche Gespräche fördert und soziale Barrieren abbaut.

Die Resonanz auf das Angebot ist groß. Der erste Termin am 25. Juli ist bereits vollständig ausgebucht. Interessierte können sich jedoch auf eine Warteliste setzen lassen. Weitere Termine sind am Nachmittag des 27. Juli und 1. August sowie am Abend des 3. August geplant. Die Teilnahme ist kostenfrei.

„Tellerglück“ richtet sich gezielt an Menschen zwischen 20 und 35 Jahren, die sich in Wuppertal noch orientieren oder Anschluss suchen. Das Projekt wird von einer kleinen ehrenamtlichen Organisation koordiniert, die auf Nachhaltigkeit, Vielfalt und persönliche Begegnungen setzt.

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