Der Wuppertaler Tierschutzverein „Pechpfoten“ begeht in diesen Tagen sein zehnjähriges Bestehen. Seit seiner Gründung hat sich der Verein zu einer festen Größe im lokalen Tierschutz entwickelt und zahlreiche Tiere betreut, versorgt und erfolgreich vermittelt.
Eine besondere Dynamik erhielt die Arbeit unmittelbar nach der Vereinsgründung durch die Schließung des Wuppertaler Tierheims. Der daraus entstandene Bedarf wurde von den Verantwortlichen als klarer Handlungsauftrag verstanden, ihre Aktivitäten auszuweiten und eigene Strukturen aufzubauen. Nach Vereinsangaben konnten in den vergangenen zehn Jahren rund 470 Tiere aufgenommen und in neue Lebensumfelder vermittelt werden.
Parallel dazu verfolgt der Verein seit längerer Zeit das Ziel, in Wuppertal ein modernes Tierschutzzentrum zu errichten. Dieses Vorhaben kam bislang jedoch nicht wie geplant voran. Hintergrund sind unter anderem Veränderungen bei der Bergischen Diakonie Aprath, auf deren Gelände das Zentrum ursprünglich entstehen sollte. Trotz der Verzögerungen hält der Verein an seinen Planungen fest und setzt seine Arbeit unverändert fort.
Das Jubiläumsjahr soll von verschiedenen Aktionen begleitet werden, die auf die Anliegen des Tierschutzes aufmerksam machen und die bisherige Arbeit würdigen. Höhepunkt der Feierlichkeiten ist ein großes Fest, das für Oktober vorgesehen ist.
Tierschutzverein „Pechpfoten“ blickt auf zehn Jahre Engagement zurück
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