Seit Anfang Mai gibt es neue Vorschriften für die Fotos in Personalausweisen und in Reisepässen: Diese müssen jetzt digital von den Fotografinnen und Fotografen über eine Cloud an die jeweilige Behörde übermittelt werden. Der Start am vergangenen Freitag lief allerdings bundesweit nicht wirklich rund.
Die neue digitale Bildübermittlung für Pass- und Ausweisdokumente hatte auch im Meldeamt in Wuppertal ihre Probleme. Zwar war das Meldeamt gut vorbereitet, aber die Bildübertragung funktionierte nicht. Die städtischen Techniker arbeiteten mit Hochdruck an einer Lösung – am Freitagmittag war es dann soweit: Die Bilder konnten im Einwohnermeldeamt heruntergeladen werden.
Das Meldeamt bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, sollte es in Einzelfällen bei neu hinzukommenden Fotodienstleistern doch noch zu Verzögerungen kommen.
„Der Sinn der neuen Regelung wird bestens erfüllt. Die digitalen Bilder sind gestochen scharf, so dass die biometrischen Merkmale bestens erkennbar sind“, so Ressortleiter Jochen Siegfried und ergänzt: „Jetzt warten wir darauf, dass auch die angekündigten Geräte der Bundesdruckerei endlich geliefert werden. Dann können Bürgerinnen und Bürger an acht Geräten in der Zentrale in Barmen biometrische Bilder anfertigen, die dann direkt für das Fachverfahren des Meldeamtes abrufbar sind.“
Fotostudios und Drogeriemärkte, die den neuen Service anbieten finden sich unter den folgenden Links:
Übermittlung digitaler Passbilder: Holpriger Start
Foto: Stadt Wuppertal