Eine Auszeichnung der besonderen Art für die Bergische Universität Wuppertal: Der Bund Deutscher Architekten (BDA) hat zwei Gebäude prämiert. Zum einen das Gebäude HC der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen auf dem Campus Haspel, zum anderen den Ersatzneubau V/W auf dem Campus Grifflenberg. Bauherr war in beiden Fällen der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen.

Passend: Bau der Architektur-Fakultät gelobt

Das Gebäude HC (Architekt: kadawittfeldarchitektur GmbH, Aachen) erhielt das Label „Auszeichnung guter Bauten“. In der Begründung der Jury heißt es: „Der Erweiterungsbau ist ein herausragendes Beispiel guter Architektur, das den jungen Architekten und Ingenieuren Motivation und Ansporn für die eigene Arbeit geben wird. Was darf man mehr von guter Architektur erwarten?“ Hervorgehoben werden das offene und transparente Erdgeschoss, weil es den Stadtraum stärke und zugleich Halt für neugierige Blicke biete, sowie die lebendig und offen gestalteten Arbeits- und Seminarräume.

Wohltuender Kontrast

Anerkennung gab es auch für das Gebäude V/W (Foto links: Friederike von Heyden) an der Gaußstraße (Architekt: slapa oberholz pszczulny | sop, Düsseldorf), in dem das Dezernat 5 (Gebäude-, Sicherheits- und Umweltmanagement) untergebracht ist. „Die filigrane Pfosten-Riegel-Fassade des Eingangsbereichs steht in einem wohltuenden Kontrast zum übrigen Gebäudekörper, der durch eine einheitliche, in horizontalen Bändern gegliederte Fassade aus weißem HPL (Hochdruck-Laminat, Red.) bestimmt wird“, schreibt die Jury. „Die kontrastvollen, unterschiedlich angeordneten Fensterflächen, die sich auch in beiden Innenhöfen fortsetzen, werden durch zusätzliche Oberlichter ergänzt.“

  • Zwei weitere Auszeichnungen Wuppertaler Objekte gab es für das Tagungszentrum „Auf dem Heiligen Berg“ (Hardt) und das Projekt „Genossenschaftliches Wohnen im Pelerinenviertel“ (zwischen Ostersbaum und Hardt).