Vertrag für siebte Gesamtschule in Heckinghausen unterzeichnet

1971markus/CCA


Die Stadt Wuppertal treibt den Ausbau ihrer Schullandschaft weiter voran und hat einen entscheidenden Schritt zur Realisierung einer siebten Gesamtschule unternommen. Für den geplanten Standort am ehemaligen Art-Hotel an der Bockmühle in Heckinghausen wurde nun ein Totalunternehmer beauftragt. Dieses Modell sieht vor, dass ein einzelnes Unternehmen sowohl die Planung als auch den Bau übernimmt und das fertige Gebäude anschließend an die Stadt vermietet.
Den Zuschlag erhielt ein Bauunternehmen aus Bielefeld, das gemeinsam mit der Stadt den entsprechenden Vertrag unterzeichnet hat. Das Projektvolumen für Planung und Errichtung der Schule beläuft sich auf rund 90 Millionen Euro. Zusätzlich entstehen Kosten von etwa 70 Millionen Euro für vorbereitende Maßnahmen, darunter der Abriss bestehender Gebäude, die Sanierung möglicher Altlasten sowie die vollständige Ausstattung der neuen Schule.
Die Fertigstellung ist in mehreren Bauabschnitten vorgesehen. Der erste Teil soll im Jahr 2029 abgeschlossen sein, die vollständige Inbetriebnahme ist für 2030 geplant.
Der Bedarf an weiteren weiterführenden Schulen in Wuppertal ist bereits durch ein Gutachten bestätigt worden, das insgesamt vier zusätzliche Einrichtungen empfiehlt. Neben dem Projekt in Heckinghausen ist bereits eine weitere Gesamtschule beschlossen. Diese achte Einrichtung soll entweder in Oberbarmen oder Wichlinghausen entstehen. Auch dort ist vorgesehen, einen Totalunternehmer einzusetzen, der neben Planung und Bau zusätzlich ein geeignetes Grundstück bereitstellt.

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