Wuppertal. Ab Montag, 10. März, werden die Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal (AWG) und der Eigenbetrieb Straßenreinigung Wuppertal (ESW) bestreikt. Der Arbeitskampf dauert bis einschließlich Mittwoch, 12. März, und betrifft sowohl die Müllabfuhr als auch die Straßenreinigung in der Stadt.
Müllentsorgung und Recyclinghöfe betroffen
Während des Streiks bleiben die vier AWG-Recyclinghöfe sowie die Thermische Abfallbehandlungsanlage (TAB) auf Korzert geschlossen. Zudem fällt am Dienstag und Mittwoch die reguläre Müll- und Sperrmüllabfuhr aus. Eine nachträgliche Abholung ist nicht vorgesehen. Die AWG bittet daher darum, an diesen Tagen keine Mülltonnen oder Sperrmüll an die Straße zu stellen. Die Leerung erfolgt erst zum nächsten planmäßigen Termin. Zusätzlich können betroffene Haushalte dann kostenfrei weitere Müllsäcke bereitstellen.
Für dringende Sperrmüllanliegen, etwa im Zusammenhang mit einem Umzug, bietet die AWG eine individuelle Lösung an. Betroffene Bürgerinnen und Bürger können sich telefonisch oder per E-Mail an den AWG-Kundendienst wenden.
Straßenreinigung ebenfalls eingestellt
Auch der ESW nimmt an dem dreitägigen Warnstreik teil. In dieser Zeit werden keine öffentlichen Papierkörbe geleert, und Straßen, Gehwege sowie Plätze bleiben ungereinigt.
Zusätzliche Entsorgungsmöglichkeiten nach dem Streik
Um den entstandenen Rückstau bei der Abfallentsorgung zu minimieren, bietet die AWG Wuppertaler Haushalten die Möglichkeit, bis Samstag, 15. März, überschüssige Abfallmengen kostenlos an den Recyclinghöfen abzugeben. Die Annahmestellen an der Widukindstraße, Giebel, Bornberg und Korzerter Straße haben dafür zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet.
Hintergrund des Streiks ist ein erneuter Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst, bei dem die Gewerkschaften auf bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne drängen.
Warnstreik in Wuppertal: Müllabfuhr und Straßenreinigung für drei Tage eingestellt
Tiia Monto/CCA