Wuppertal. Im Rahmen der zweiten Vergaberunde des „Startchancen“-Programms von Bund und Ländern werden 25 weitere Schulen in Wuppertal gezielt finanziell unterstützt. Diese Maßnahme soll insbesondere Schulen mit hohem sozialem Bedarf zugutekommen.
Die ausgewählten Schulen in Nordrhein-Westfalen wurden anhand eines Sozialindex ermittelt, wodurch sichergestellt werden soll, dass die Mittel dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden. Insgesamt profitieren in NRW rund 920 Schulen von der Initiative. Das Bundesland erhält dafür 2,3 Milliarden Euro vom Bund, eine Summe, die das Land durch eigene Mittel in gleicher Höhe ergänzt.
Umfassende Fördermaßnahmen für bessere Bildungschancen
Das „Startchancen“-Programm basiert auf drei zentralen Säulen: Zum einen werden zusätzliche Ressourcen für multiprofessionelle Teams bereitgestellt, um insbesondere die Schulsozialarbeit zu stärken. Zum anderen erhalten die Schulen ein flexibel einsetzbares Budget zur individuellen Schul- und Unterrichtsentwicklung. Darüber hinaus wird ein Investitionsprogramm aufgelegt, das eine nachhaltige und förderliche Lernumgebung schaffen soll.
Durch diese Maßnahmen sollen die Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler nachhaltig verbessert werden. Besonders Kinder aus einkommensschwachen Familien oder bildungsfernen Haushalten sollen von der Initiative profitieren und bessere Bildungschancen erhalten.
Diese Wuppertaler Schulen sind Teil des Programms
Zu den geförderten Einrichtungen in Wuppertal gehören 14 Grundschulen: Windthorststraße, Wichlinghauser Straße, Angelo-Roncalli-Schule, Hombüchel, Alarichstraße, Sillerstraße, Am Nocken, Mercklinghausstraße, Berg-Mark-Straße, Am Mirker Bach, Marienstraße, Hesselnberg, Uellendahl und Haarhausen.
Zudem werden zwei Hauptschulen (Bernhard Letterhaus, Helene Weber), vier Realschulen (Neue Friedrichstraße, Hermann von Helmholtz, Vohwinkel, Max Planck), eine Gesamtschule (Langerfeld) sowie zwei Berufskollegs (Am Haspel, Werther Brücke) finanziell unterstützt. Auch zwei Förderschulen, die Ulle-Hees-Schule und die Helene-Stöcker-Schule, profitieren von der Förderung.
Mit diesen Investitionen soll langfristig die Bildungsqualität an den geförderten Schulen verbessert und eine gerechtere Verteilung von Bildungschancen ermöglicht werden.
weitere Wuppertaler Schulen erhalten Förderung durch das „Startchancen“-Programm
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