Schnee und eisglatte Fahrbahnen haben am Mittwoch im Bergischen Städtedreieck zu erheblichen Verkehrsproblemen geführt. Bis zum frühen Abend wurden insgesamt 52 witterungsbedingte Verkehrsunfälle registriert. Der Großteil entfiel auf Wuppertal mit 33 Unfällen, während in Solingen 13 und in Remscheid sechs Vorfälle gezählt wurden.
Insgesamt erlitten vier Menschen leichte Verletzungen, darunter zwei Kinder. Schwere Personenschäden wurden nach bisherigem Stand nicht gemeldet.
Nach Einschätzung der Polizei ist die Hauptursache der Unfälle in nicht angepasster Geschwindigkeit auf schneebedeckten Straßen zu sehen. In mehreren Fällen verloren Fahrer die Kontrolle über ihre Fahrzeuge. Auf der Landesstraße 74 in Richtung Solingen überschlug sich ein Pkw und kam auf dem Dach zum Liegen. Die Fahrerin wurde leicht verletzt. Ein weiterer Unfall ereignete sich auf der Dieselstraße, wo ein Transporter frontal mit einem Auto zusammenstieß. Auch hierbei wurden die Beteiligten leicht verletzt.
Die winterlichen Straßenverhältnisse beeinträchtigten zudem den öffentlichen Nahverkehr erheblich. Zahlreiche Buslinien verzeichneten Verspätungen und Ausfälle, insbesondere in höher gelegenen Stadtteilen sowie auf wichtigen Verkehrsachsen wie Am Eckbusch, der Ronsdorfer Straße, der Cronenberger Straße und der Hochstraße.
Der Winterdienst ist weiterhin im Großeinsatz. Bis zu 400 Mitarbeiter sowie rund 60 Räum- und Streufahrzeuge arbeiten daran, Straßen und Verkehrswege von Schnee und Eis zu befreien und die Verkehrssicherheit wiederherzustellen. Zusätzlich wird eindringlich davor gewarnt, vereiste Flächen auf Talsperren zu betreten, da diese eine akute Lebensgefahr darstellen.
Winterglätte führt zu zahlreichen Verkehrsunfällen im Bergischen Städtedreieck
DanielH/CCA