Der Wuppertaler SV hat in der Fußball-Regionalliga seine theoretische Chance auf den Klassenerhalt gewahrt, jedoch einen möglichen Auswärtssieg bei der U23 von Fortuna Düsseldorf verpasst. Die Mannschaft von Trainer Mike Wunderlich trennte sich am Samstag im Paul-Janes-Stadion mit 2:2 (1:1) von den Rheinländern und bleibt damit im Tabellenkeller unter Druck.
Im Vergleich zum vorherigen Heimspiel gegen Gütersloh nahm der WSV lediglich eine Veränderung in der Startformation vor. Dominic Duncan rückte in die Anfangself, während Hans-Juraj Hartmann zunächst auf der Bank Platz nahm. Bei der Fortuna stand mit Moritz Montag ein ehemaliger Wuppertaler von Beginn an auf dem Feld.
Vor 1.141 Zuschauern, darunter zahlreiche Gästeanhänger aus Wuppertal, begann der WSV engagiert. Amin Bouzraa sorgte früh für Gefahr, scheiterte jedoch an Düsseldorfs Torhüter Linus Langenbruch. Auch Jeff Fehr kam per Kopf zum Abschluss, verfehlte das Tor aber knapp. Die Partie entwickelte sich zunächst ausgeglichen, ehe Fortuna Düsseldorf nach einer Standardsituation in Führung ging. Lennart Garlipp traf nach einer Ecke per Kopf zum 1:0 für die Gastgeber.
Der WSV reagierte offensiv und erhöhte den Druck. Vincent Schaub und Niclas Hirschberger suchten den Abschluss, blieben jedoch ohne Erfolg. Kurz vor der Pause erarbeitete sich die Mannschaft weitere Möglichkeiten, konnte den Ausgleich aber zunächst nicht erzielen.
Nach dem Seitenwechsel blieb Wuppertal die aktivere Mannschaft. Torhüter Fotios Adamidis verhinderte zunächst einen weiteren Düsseldorfer Treffer, ehe Bouzraa auf der Gegenseite den Ausgleich verpasste. Zudem musste Marko Stojanovic verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Trotz spielerischer Vorteile fehlte dem WSV in der Offensive häufig die letzte Konsequenz.
Auch im weiteren Verlauf bestimmte Wuppertal über weite Strecken das Spielgeschehen. Hirschberger vergab eine weitere gute Gelegenheit, ehe Düsseldorf mit seiner ersten nennenswerten Offensivaktion der zweiten Halbzeit erneut zuschlug. Der eingewechselte Noah Nikolaou traf in der 74. Minute zur 2:1-Führung für die Gastgeber.
Der WSV reagierte mit weiteren offensiven Wechseln und erhöhte in der Schlussphase den Druck. Der verdiente Ausgleich fiel sieben Minuten vor dem Ende eher überraschend: Eine Hereingabe von Semir Saric senkte sich direkt ins Tor zum 2:2. In der Nachspielzeit bot sich Josue Santo noch die Möglichkeit zum Siegtreffer, sein Kopfball ging jedoch über das Tor.
Durch den späten Sieg von Wiedenbrück in Rödinghausen rutschte der WSV auf Rang 17 ab. Damit bleibt die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag äußerst schwierig. Die Wuppertaler sind nun auf Ausrutscher der Konkurrenz angewiesen, um den Klassenerhalt doch noch zu erreichen.
Zum Saisonabschluss empfängt der WSV am kommenden Samstag den Bonner SC im Stadion am Zoo. Anstoß ist um 14 Uhr.
WSV wahrt Restchance im Abstiegskampf
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