Nach dem Abbruch der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst am Dienstag (13. März) Abend gehen die Wuppertajer Stadtwerke (WSW) davon aus, dass es schon in der nächsten Woche zu einem ersten Warnstreik kommen kann. „Nach den uns vorliegenden Informationen ist mit einem ganztägigen Warnstreik am Dienstag zu rechnen“, berichtet WSW-Arbeitsdirektor Markus Schlomski. Ein offizieller Streikaufruf liege allerdings noch nicht vor.

Der Warnstreik, so Schlomski, werde voraussichtlich alle Unternehmensbereiche treffen, auch den ÖPNV: „Für unsere Fahrgäste bedauern wir das, wir müssen aber davon ausgehen, dass am kommenden Dienstag weder Bus noch Schwebebahn fahren.“ WSW mobil befördert täglich 250.000 Fahrgäste.

In den Kraftwerken, Leitständen und Werkstätten werden die WSW Notdienste einrichten. „Wenn ein Wasserrohr bricht oder das Stromnetz unterbrochen ist, müssen wir auch im Streikfall natürlich voll handlungsfähig sein“, erläutert Schlomski. Die entsprechenden Notdienstpläne werden mit der Gewerkschaft Ver.di abgestimmt.