Wuppertal diskutiert: Migration zwischen Alltag und politischer Zuspitzung

Daniel H/CCA



Fast jeder zweite Einwohner Wuppertals hat eine internationale Geschichte, bei den jüngsten Kindern sind es sogar zwei Drittel. Migration gehört damit längst zum Stadtbild, bleibt aber ein politisch wie gesellschaftlich stark umstrittenes Thema.

Am Montag, 8. September 2025, lädt das Kommunale Integrationszentrum von 16.30 bis 18.30 Uhr ins Haus der Integration ein. Die Veranstaltung trägt den Titel „Zwischen Alltagsrealität und Alarmismus – Warum Migration diskursiv ein Dauerbrenner ist“ und soll neue Blickwinkel auf den öffentlichen Umgang mit Migration eröffnen. Ziel ist es, faktenbasierte Analysen und Impulse für eine sachliche Debatte bereitzustellen.

Einen Einführungsvortrag hält Prof. Dr. Andreas Zick, Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld. Er analysiert, weshalb Migration trotz ihrer Normalität immer wieder zu gesellschaftlicher Polarisierung führt und welche Rolle dabei Institutionen, Politik und Medien spielen.

Im Anschluss diskutieren auf dem Podium neben Zick die Unternehmerin Vera Bökenbrink (Stahlwille Eduard Wille GmbH & Co. KG), Suna Lenz (Leiterin des Ressorts Zuwanderung und Integration der Stadt Wuppertal), Lothar Leuschen (Chefredakteur der Westdeutschen Zeitung) sowie Miriam Weilbrenner (Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration NRW).

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 5. September 2025 per E-Mail beim Kommunalen Integrationszentrum erforderlich.

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