Wuppertal: Polizei nimmt mutmaßliche Drogendealer auf Raststätte Ohligser Heide fest

Anka/CCA


Am frühen Donnerstagmorgen haben Polizeibeamte auf der Raststätte Ohligser Heide an der BAB 3 zwei Männer im Alter von 27 und 38 Jahren festgenommen. Den Tatverdächtigen wird der Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unter Einsatz von Waffen vorgeworfen.
Auslöser des Einsatzes war eine Zeugenmeldung über einen Audi Q5, der auf der Autobahn in Fahrtrichtung Köln Schlangenlinien fuhr. Die Streifenwagenbesatzung stellte das Fahrzeug auf der Raststätte und unterzog es einer Verkehrskontrolle. Bei dem 27-jährigen Fahrer bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht. Ein freiwillig durchgeführter Drogentest reagierte positiv auf Kokain.
Bei der Durchsuchung des Fahrers wurde Bargeld in szenetypischer Stückelung sichergestellt. Auch das Fahrzeug und der Beifahrer wurden kontrolliert. Dabei fanden die Beamten rund 390 Gramm Haschisch-Platten, Kokain in „Bubbles“, mehrere Waffen – darunter ein Karambit-Messer und ein Schlagring – sowie drei Mobiltelefone.
Die Tatverdächtigen, beide marokkanischer Herkunft, wurden vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache gebracht. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wuppertal erließ ein Richter des Amtsgerichts Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnräume der Verdächtigen in Leverkusen. Bei diesen Durchsuchungen stellten die Ermittler zusätzliches Haschisch sowie zwei PTB-Waffen und zwei Schlagringe mit integrierter Elektroschockfunktion sicher.
Die Staatsanwaltschaft plant, die beiden Männer noch am Donnerstag dem Haftrichter vorzuführen, der über die Anordnung der Untersuchungshaft entscheiden wird.

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