Strategie zur klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2045 vorgestellt
Der Rat der Stadt Wuppertal hat den Kommunalen Wärmeplan beschlossen und damit einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung eingeleitet. Die Erstellung eines solchen Konzepts ist gesetzlich vorgeschrieben und soll Kommunen dabei unterstützen, langfristige Strategien für eine nachhaltige Energieversorgung zu entwickeln.
Der Wärmeplan dient insbesondere als Orientierungshilfe für Eigentümer, die den Austausch oder die Modernisierung ihrer Heizungsanlagen planen. Verbindliche Vorgaben ergeben sich daraus jedoch weder für die Stadt noch für private Hausbesitzer.
Nach Angaben der Stadt wird der überwiegende Teil der Gebäude in Wuppertal derzeit weiterhin mit fossilen Energieträgern beheizt. Rund 90 Prozent der Heizungen basieren demnach auf Öl oder Gas. Zudem gilt ein erheblicher Teil der bestehenden Anlagen als veraltet: Fast jede zweite Heizung ist älter als 20 Jahre.
Der nun beschlossene Wärmeplan sieht vor, künftig vor allem auf Wärmepumpentechnologie zu setzen. Nach den Berechnungen sollen bis zum Jahr 2045 rund 73 Prozent der Gebäude auf diese Weise beheizt werden. Weitere 15 Prozent sollen über Nah- oder Fernwärmenetze versorgt werden. Für etwa zwölf Prozent der Gebäude werden Holzpelletheizungen als geeignete Lösung eingeordnet.
Mit dem Konzept legt die Stadt erstmals eine umfassende Übersicht darüber vor, welche Heizformen in den einzelnen Bereichen Wuppertals künftig als technisch und wirtschaftlich sinnvoll gelten könnten.
Wuppertal verabschiedet Kommunalen Wärmeplan
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