Wuppertaler Kinder mit Legasthenie veröffentlichen eigenes Buch

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Zwölf Kinder aus Wuppertal haben ein außergewöhnliches Buchprojekt realisiert: Sie verfassten ein gemeinsames Werk, das bewusst mit ihren Rechtschreibfehlern gedruckt wurde. Alle Beteiligten haben eine diagnostizierte Lese-Rechtschreib-Schwäche.

Das Projekt entstand in der Praxis der Legasthenie-Therapeutin Uta Plehwe am Küllenhahn. Ziel war es, den Kindern einen kreativen Raum zu geben, in dem ihre Schwierigkeiten nicht versteckt, sondern sichtbar gemacht werden. Auf diese Weise soll deutlich werden, mit welchen Herausforderungen Betroffene täglich konfrontiert sind.

Für viele Kinder mit Legasthenie ist das Lesen in der Schule besonders belastend. Sie benötigen deutlich mehr Zeit, um Texte zu erfassen, und haben dadurch Schwierigkeiten, den Unterrichtsinhalten in vollem Umfang zu folgen. Neben dem erhöhten Zeitaufwand führt dies häufig auch dazu, dass Inhalte nicht vollständig verstanden werden.

Das entstandene Buch trägt den Titel „Die Buchdetektive – auf magischer Mission“ und ist für 22 Euro im lokalen Buchhandel sowie online erhältlich. Die Veröffentlichung fällt bewusst auf den 30. September, den bundesweiten Tag der Legasthenie, um auf die Thematik aufmerksam zu machen.

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