Die Vereinigten Staaten von Amerika galten bis vor kurzem als Garant und Advokat für Freihandel und freie Marktwirtschaft. Vor dem Hintergrund zerfallender Industrien im Rust Belt, der ältesten und größten Industrieregion Amerikas, die sich im Nordosten der USA entlang der Großen Seen von Chicago über Detroit, Cleveland, Cincinnati und Pittsburgh bis an die Ostküste zu den Ausläufern der Metropolregionen Boston, Washington, D.C. und New York City erstreckt. stellt Präsident Donald Trump die liberale Weltordnung seit seiner Amtsübernahme vor einem knappen Jahr in Frage.

Doch welche außen- und handelspolitischen Ziele und Grundsätze verbergen sich hinter Trumps Credo „America First“ und mit welchen Mitteln möchte die Trump-Administration ihre Ziele erreichen? Diesen Fragen widmet sich Holger Janusch in einem Vortrag an der Bergischen Universität. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Fachs Politikwissenschaft und der Fachschaftsabteilung Politikwissenschaft der Bergischen Universität sowie des Kreisverbands der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken.

  • Termin: Dienstag (12. Dezember), 18 Uhr, Campus Grifflenberg, AStA-Ebene (Gebäude ME, Ebene 04).